Alfred Komarek bedient das „Ich war jung und brauchte das Geld“-Klischee: Aus finanziellen Gründen begann er als Student, Glossen und Reportagen für Zeitschriften zu schreiben und kurz darauf, mit dem Hörfunk zu flirten und Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher zu „dichten“. Der breit gefächerte Einsatz seiner Wortspielereien unterstreicht seinen Versuch, Kategorien und Schubladen immer wieder aus dem Weg zu gehen. Im ORF ist der 1945 geborene Bad Ausseer viel vertreten: wie z. B. durch die Verfilmungen seiner Polt-Romane.